Auch das 20. Jahrhundert verlief für die Firma P. J. Landfried sehr wechselhaft - insbesondere bedingt durch die beiden Weltkriege. Wenige Jahre vor dem ersten Weltkrieg gründete die Firma die
erste Tabakplantage für Zigarrentabake in Kamerun. Die Plantage erreichte eine Größe von 7.000 Hektar. Als jedoch die erste richtige Ernte beginnen konnte, war der erste Weltkrieg ausgebrochen
und somit ging alles verloren. Später konnten die Franzosen die Früchte ernten, nachdem Kamerun in französische Verwaltung fiel.
(Bild links: Besprechungsraum Landfried Immobilien)
Auch die Kriegs- und Nachkriegsjahre brachten durch die staatliche Bewirtschaftung einige Schwierigkeiten mit sich. Der allgemeine Rückgang des Zigarrenkonsums - beginnend in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts - verstärkte den Wettbewerb erheblich. Als Konsequenz hieraus verstärkte die Firma P. J. Landfried ihr Engagement im Segment der qualitativ höherwertigen und somit teureren Zigarren und Einstellung der Rauchtabakproduktion. Wenn auch der mengen-
mäßige Umsatz dadurch zurückging, trug diese Entscheidung zur Stabilisierung des Unternehmens bei.
